katalog_01  
info_02 newsletter_03 kontakt_04 links_05 news_06
  Logo
   
 

  Über uns
 

  Hinweise für Entleiher
 

  Anregung
 

  Verleihbedingungen
 


Anregung

Arbeitsvorbereitung ist die halbe Arbeit und ein Schlüssel zum Erfolg. - Dies gilt auch für die Arbeit mit Medien in der Bildungs- arbeit.

Sie soll Sinn haben und die Chancen, die das Medium bietet, sollen voll zum Tragen kommen. Medienarbeit mit der linken Hand ist für die Katz. Selbstverständlich ist die Verwendung von Medien zu Unterhaltungszwecken durchaus legitim. Es ist auch nichts dagegen einzuwenden, wenn Medien, die der Information oder der Belehrung dienen, lebendig, ja unterhaltsam gestaltet sind.

Wer im LFD-Medienangebot ausschließlich Unterhaltung sucht, kommt indes kaum auf seine Rechnung. Auch bei der Spielfilmbeschaffung geht der Landesfilmdienst von der Erfahrung aus, dass seine Entleiher mit Medien in erster Linie themenorientiert arbeiten wollen. Diese Erfahrung gründet sich auf die Verleihberatung, die Vorführberichte und Medienbeurteilung der Entleiher und die Beobachtung, wie Besucher der Geschäftsstelle bei der Medienauswahl vorgehen.

Der Produzent der Medien wusste bei der Gestaltung seines Films nicht von Ihren Veranstaltungsabsichten. Er musste sich, von wesentlichen Spielfilmproduktionen abgesehen, an die Informationsabsichten seines Auftraggebers halten. Viele Medien sind in ihren Inhalten multivalent, weil sie Ihr Thema in einen größeren Zusammenhang stellen oder auch den Interessen verschiedener sozialer Gruppen entgegenkommen wollen. Ein Film über ein Entwicklungshilfeprojekt in Afrika kann in der Gruppenarbeit Teil einer geographischen Information über Afrika sein, bei einem tropenmedizinischen Institut vorwiegend der medizinisch-biologischen Ausbildung dienen oder im Unterricht exemplarisch u.U. ein schwieriges Entwicklungsunternehmen vorführen.

Es kommt mehr als einmal vor, dass der Inhalt eines Films sich nicht exakt mit dem geplanten Verlauf Ihrer Veranstaltung deckt, aber trotzdem einen wichtigen Beitrag zu Ihrem Vorhaben leistet. Manchmal lässt sich der Film für den beabsichtigten Zweck >>zurechtbiegen<<, wenn der Gruppenleiter der Vorführung des Films eine entsprechende Einführung vorausschickt. Von Haus aus aber ist der Film eine Konserve, an der sich nichts ändern lässt. Trifft ein Filminhalt in wesentlichen Aussagen das Veranstaltungsthema, könnte es zuweilen aber doch ratsam sein, den Veranstaltungsablauf auf den Film hin abzustimmen. Also den ursprünglich geplanten Ablauf, gewissermaßen die Disposition des Aufsatzes, zu modifizieren. Lässt sich mit diesen beiden Methoden keine Deckung zwischen Film und Veranstaltungsabsicht herstellen, dann sollte man auf den Film verzichten oder auf andere Hilfsmittel, die besser geeignet sind, ausweichen.

Um keine bösen Überraschungen zu erleben, ist es immer unbedingt empfehlenswert einen Film erst dann zu verwenden, wenn man ihn kennt und vorteilhaft, die Verwendung von Medien für jeden einzelnen Fall zu prüfen. Auch Medieninhaltsbeschreibungen, so gewissenhaft sie erstellt sein können, sind notgedrungen einäugig und nur bedingt objektiv. Der Gruppenleiter sollte sich nicht allein darauf verlassen.